Highest High

Was war deine beste Erfahrung während deines Auslandsaufenthalts? 

Das ist eine schwere Frage, weil es echt einfach viele tolle Momente gab. Die Momente an denen ich am liebsten zurück erinnere sind die, die ich mit Familie und Freunde teilen durfte. London ist ja glücklicherweise nicht so weit weg und daher haben es viele geschafft mich zu besuchen und da einfach ihnen die Stadt zu zeigen und zusammen neue Orte zu entdecken war einfach so schön und wird für immer in Erinnerung bleiben. Zudem durfte ich mein Auslandssemester mit zwei Kommilitonen und Freunde absolvieren und wir wohnten sogar auch zusammen und das tat nicht nur gut sondern wir teilen da auch viele schöne und witzige Erinnerungen! 

 

Life-Changing Experience

Was hat dich am meisten geprägt? 

Das ist super schwer zu sagen. Es gibt kein einziges Erlebnis sondern ich blicke zurück und bin einfach ultra stolz darauf wie ich das gemeistert habe. Zu wissen, dass ich das organisatorische und finanzielle komplett alleine auf die Reihe bekommen habe und das ich es geschafft habe Kontakte dort zu knüpfen hat mir einfach gezeigt, dass ich stärker bin als ich es manchmal denke. Und somit habe ich mir selber bewiesen dass ich echt viel schaffen kann und es motiviert mich weiterhin große Ziele und Träume zu haben. Ich habe es jetzt schon mal geschafft, warum nicht wieder?

 

People and Culture

Dein Feedback zu Land und Leute?

Ich liebe London und werde auf jeden Fall wieder zurückgehen! Ob für Spaß oder Beruflich - wer weiß. Ich bin offen für alles. Die kunterbunte Mischung an Menschen hat mir sehr gefallen und die Stadt hat wirklich eine Ecke für jeden. Ich kann es jedem empfehlen mal die Stadt zu erkunden und werde nächstes Mal auch hoffentlich mehr von England entdecken, da ich in den paar Monaten mich eher auf London selber konzentriert habe. Es ist auf jeden fall kein “Cheerio", sondern ein “See you later” :) 

 

Lowers Low

Was war deine negativste Erfahrung? 

Glücklicherweise gab es sehr, sehr wenige. Was mich aber echt verzweifelt hat, war als ich die NHS kennenlernen durfte als ich Krank geworden bin. Ich war lange nicht so krank gewesen und bin zum zum Walk-In Klinik, wo mir in einem Vorgespräch gesagt wurde, dass ich 2 Wochen meine Symptome haben muss vor ich wirklich untersucht werde und auch Medikamente bekomme. Bis dahin muss ich mich mit den Produkten aus der Apotheke auseinandersetzten. In Deutschland geht man oft zur Apotheke und fragt, was man einen Empfehlen wurde bei Symptomatik xyz und dort musste ich sagen, was ich brauche, obwohl ich selber nicht wusste, was mir gut tun würde. Da war ich echt kurz verzweifelt. Jedoch als es nicht besser geworden ist und ich dann nochmal zur Klink ging hatte ich eine super liebe Krankenschwester die mir sehr geholfen hat und dann bin ich endlich auch wieder fit geworden. So schlimm war es jetzt echt nicht, wenn ich zurückblicke aber in dem Moment fühlte ich mich echt alleine und ein bisschen aufgeschmissen. 

 

Universities in Comparison

Welche Unterschiede gibt es beim Studieren an der Gastuniversität und deiner Heimatuniversität? 

So der größte Unterschied war das allgemeine Mindset. Dort zahlen die Studierende teilweise absurde Summen, um studieren zu können und hier können wir im Vergleich quasi kostenlos ein tolles Studium abschließen. Und somit erwarten die Studierende auch viel von ihrer Universität und sind auch vielleicht ein bisschen schneller Kritik auszuüben weil letztendlich sie irrsinnig viel für ihr Studium zahlen. Wo wir meistens Dankbar für ein Pflichtpraktikum sind fragten die Kommilitonen die ich kennengelernt habe sich wieso sie dafür zahlen müssen, dass sie 10 Tage innerhalb ihres Studiums ein “Praktikum” machen sollten. Man kann es schon irgendwie nachvollziehen aber ich bin doch extrem dankbar für mein Studium an der HdM.

Wenn man aber die Programme der Internationals der HdM mit das vergleicht, was ich erlebt habe, habe ich mich auch sehr getäuscht. Ich habe erwartet, dass man super easy Leute kennenlernt und das die Hochschule auch uns Internationals einiges bietet. Jedoch habe ich erst Vorort gemerkt, dass ich als International nichts “besonders” bin für die Hochschule da ein Großteil ihrer Studenten aus aller Welt kommen. Ich habe super viele Leute kennenlernen dürfen aus vielen coolen Ländern aber aus England habe ich sehr, sehr wenige Leute kennengelernt, was auch erklärt wieso ich als “International” nichts neues war. Somit war ich viel mehr auf mich gestellt, als ich es erwartet habe. 

 

Piece of Advice

Dein Rat an andere Studierende? 

Allgemein und besonders in London sollte man einfach offen für neues sein und bereit dafür sein aus seiner Komfortzone zu steigen! Das Auslandssemester hat mir so viel Freiheit gegeben die ich zuhause nicht hatte und ich konnte mich mit Themen auseinandersetzten, wo ich zuhause nie den Kopf für hatte. Nutze die Chance weil es geht so schnell vorbei!

 

Language

Wie kamst du mit der Sprache dort klar? 

Da ich halb Amerikanerin bin und hauptsächlich dort aufgewachsen bin ist Englisch meine zweite Muttersprache. Also ich hatte keine Probleme. Es hat aber Spaß gemacht die britischen Ausdrucksweisen kennenzulernen! 

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